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    Oh wie schön ist Panama!

    Wussten Sie, dass der Panamahut gar nicht aus Panama stammt? Wir verraten Ihnen, was es mit dem Ursprung des Klassikers auf sich hat.
    Mann im bunten Polo mit Strohhut_im Hintergrund Strandbar

    Er saß auf dem Kopf von Theodore Roosevelt, Winston Churchill und Ernest Hemingway: der Panamahut. Eine der schönsten Kopfbedeckungen unter den Sommerhüten. Auch heute wird er sehr geschätzt, gleich welchen Alters und welchen Stil Mann bevorzugt. Umschlungen von einem dunklen Band versprüht der helle Strohhut luftige Leichtigkeit und lässige Eleganz gleichermaßen. Und das ist auch der Grund dafür, warum er modisch so flexibel ist und zum sportlichen Outfit genauso gut aussieht wie zum Leinenanzug.

    So kam der Hut zu seinem Namen

    Aus welchem Land stammt der Panamahut? Bei der Ratesendung „Wer wird Millionär?“ wäre das eine Fangfrage. Denn der Name hat nichts mit seiner Herkunft zu tun. Hergestellt wird der Panamahut nämlich in Ecuador – und das bereits seit dem 17. Jahrhundert.

    Wie die lateinamerikanische Kopfbedeckung zu ihrem falschen Namen kam – um das zu erklären, müssen wir kurz an den Beginn des 20. Jahrhunderts zurückkehren. 1903 entschloss sich der amerikanische Präsident Roosewelt zum Weiterbau des Panamakanals. Der war 1881 von den Franzosen begonnen, dann aber abgebrochen worden. Viele nordamerikanische Arbeiter trugen zum Schutz vor der Sonne einen Strohhut. Als der Panamakanal 1913 fertiggestellt war und die Arbeiter in ihre Heimat zurückkehrten gaben sie ihrem Strohhut im Gepäck den Namen „Panamahut“.

    Strohhut für Herren
    Wenn es richtig heiß wird: Unser Strohhut für Herren besteht zu 100% aus natürlichem Material. Er schützt vor Sonne und lässt sich wunderbar leicht tragen.
    Strohhut für Damen
    Lichtdicht und leicht: Auch der Strohhut für Damen sieht chic aus und passt zu allen sommerlichen Looks.

    Aber auch die Handelswege im 19. Jahrhundert trugen dazu bei, dass der wahre Ursprung des Panamahuts vielen verborgen blieb: Damals wurden nämlich Waren von Südamerika nicht direkt in die USA verschifft, sondern über Panama abgewickelt. Das heißt: Die Strohhüte aus Ecuador erhielten in Panama ihren Zollstempel und kamen mit diesem offziellen Dokument in Nordamerika an. Klar, dass die Beamten dort die Herkunft verzeichneten, auf die der Stempel verwies. Und damit ohne ihr Kenntnis den eigentlichen Ursprung des Strohhutes verschwinden ließen.

    Erinnerung an die Kindheit

    Aber nicht nur die Namensgeschichte ist besonders: Der Panamahut wird in filigraner Handarbeit aus gebleichten Fasern des Toquilla-Strohs geflochten. Die Unesco hat das Handwerk als immaterielles Kulturerbe ausgezeichnet.

    Der Strohhut bringt die Erinnerung an Kindheit und Jugend zurück. An die endlosen Sommer mit Freundinnen und Freunden, sorglos und abenteuerlustig. Holen Sie sich ein Stück dieser Zeit in Ihren Alltag und nehmen Sie den Strohhut mit auf einen Spaziergang, eine Fahrradtour oder einen Stadtbummel – er schützt sie auf seine ganz eigene leichte und elegante Weise.

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