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So sitzt Ihr Anzug wirklich wie angegossen!

Keine Frage, ein Anzug ist ein wichtiger Eckpfeiler der guten Herrengarderobe. Er sorgt einfach für einen gelungenen, seriösen Auftritt und zeigt zudem, dass man sich selbst und sein Gegenüber ernst nimmt – gerade im Geschäftsleben strahlt er damit Professionalität aus. Aber wie sieht es mit der Passform aus? Wann sitzt ein Anzug wirklich richtig?

Das Walbusch-Magazin hat einmal die wichtigsten Merkmale zusammengetragen – und extra für Sie zahlreiche Beispielfotos im Maßatelier geschossen. Vorhang auf – wir lüften das Geheimnis des perfekt sitzenden Anzugs!

Die wichtigsten Regeln für den Anzug-Kauf

Damit gewährleistet ist, dass Ihr neuer Anzug perfekt sitzt, sollten Sie das Augenmerk zunächst auf das Sakko lenken. Schenken Sie besonders Details wie der Länge (auch der Ärmellänge!) Beachtung, und vergessen Sie auch nicht die Schulter- und Brustpartie sowie den Kragen und das Revers. Wichtig ist, dass der Stoff im Rücken glatt und fließend fällt. Falten sollte er in keinem Fall werfen.

Oben anfangen: die Schulterpartie

Genau richtig

Weder zu breit, noch zu schmal – so ist es richtig. Ganz wichtig: Die Schulternaht sollte bündig mit dem Oberarm abschließen.

Zu klein

Wenn der Kragen absteht, statt auf der Schulter zu sitzen, ist Ihr Sakko zu klein.

Zu groß

Hier können Sie einen einfachen Check durchführen. Stellen Sie sich einfach seitlich neben eine Wand. Wenn die Schulterpolster die Wand vor Ihren Armen berühren, sollten Sie eine kleinere Größe wählen.

Genereller Tipp

Einfach mal das Sakko zuknöpfen und auf Brusthöhe zwei Finger waagerecht unter das Sakko schieben. Wenn beide Finger genau in den Zwischenraum passen, sitzt das Sakko vollkommen richtig.

Vorn spielt die Musik: die Brustpartie

Genau richtig

Der Schließknopf sollte leicht zugehen und das Revers glatt über die Brust fallen.

Zu klein

Das Revers sollte nicht abstehen, d.h. das Sakko darf nicht „flattern“.

Zu groß

Auch hier sollte das Revers nicht abstehen.

Die richtige Sakkolänge finden

Es gibt in diesem Sinne keine „richtige“ oder „falsche“ Länge beim Sakko – da ist vieles einfach abhängig von Ihrem persönlichen Geschmack und wie modisch Sie gern unterwegs sein möchten. Im Moment sind kurze Sakkos recht beliebt, allerdings sollte das Jackett zumindest Ihr Gesäß bedecken.

Ein praktischer Tipp für den Selbstcheck: Wenn Sie herausfinden möchten, ob Ihr Sakko zu lang ist, lassen Sie einfach die Arme hängen und versuchen Sie den Saum zu fassen. Gelingt Ihnen das nicht, ist das Sakko zu lang.

Die Ärmellänge bestimmen

Idealerweise enden die Sakkoärmel an den Handgelenken, etwa ein bis zwei (maximal!) Fingerbreit über der Daumenwurzel. So kann die Manschette dezent unter dem Sakkoärmel hervorschauen. Sitzt das Sakko an sich perfekt und sind lediglich die Ärmel zu kurz oder zu lang, können Sie die erforderliche Anpassung auch einfach in einer Änderungsschneiderei vornehmen lassen.

Genereller Tipp: Sie sollten darauf achten, dass die Hemdärmel etwa einen Zentimeter länger sind als die Sakkoärmel. Das entspricht in etwa einer Daumenbreite.

Jacke wie Hose? Mitnichten! Darauf müssen Sie bei der Anzughose achten

Wirklich entscheidend sind bei der Auswahl der Hose vor allem die Länge und der Sitz (er sollte locker-fallend sein).

Genau richtig

Der Figur schmeicheln – das sollte der Schnitt einer Hose tun. Weder rutschen noch spannen, sondern einfach gut sitzen; das ist hier das Motto.

Zu lang

Je nach Körpergröße und modischen Präferenzen variiert die Beinlänge. Bei weit geschnittenen Modellen sollte die Hose am Schuhabsatz enden. Tragen Sie eine modischere Variante (etwa eine Hose, die zu einem Anzug in Modern Fit gehört), kann es schon einmal sein, dass der Hosensaum auf dem Schuh abschließt und eine kleine Falte nach vorn wirft.

Zu kurz

Wenn Sie wissen möchten, ob Ihre Hose die richtige Länge hat, sich aber nicht sicher sind, ob sie zu kurz ist, können Sie sich einfach auf einen Stuhl setzen. Gut sitzende Hosen rutschen dabei maximal bis zum Wadenansatz hoch.

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