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Einmal warme Füße bitte!

Wer kennt das nicht: Während die heiße Glühweintasse die kälten Hände wärmt, treten wir von einem Fuß auf den anderen oder versuchen mit Zeh-Gymnastik Wärme in den Schuhen zu erzeugen. Dabei lassen sich eisige Füße ganz leicht verhindern.

Der häufigste Grund dafür, dass vor allem die Füße in den Wintermonaten oft ausgekühlt sind, ist ein einfacher Schutzmechanismus unseres Körpers: Normalerweise sorgt wohltemperiertes Blut im Körper gleichmäßig für Wärme. Sinkt die Außentemperatur jedoch merklich ab, wird es schwieriger die Kerntemperatur aufrecht zu halten, deshalb läuft die Verteilung nur noch auf Sparflamme. Priorität haben dann alle lebenswichtigen Organe sowie das Gehirn. An Händen und Füßen, den Extremitäten, die am weitesten vom Körper weg liegen, verengen sich die Blutgefäße, was den Blutfluss verlangsamt. Sie kühlen aus!

Zum Glück gibt es ein paar einfache Tricks, um Eisklumpen zu vermeiden:

1. Der Schuh – Sohle und Futter sind entscheidend

Ein gutsitzender und isolierender Schuh ist bei Kälte und Schnee unerlässlich. Winterschuhe sollten warm gefüttert sein und vor allem eine dicke Sohle haben. Denn Kälte dringt auch gerne von unten in die Füße ein.

Hat Ihr Lieblingsschuh nur eine flache Sohle, bilden wärmende Einlegesohlen einen guten Schutzpuffer. Am besten geeignet sind Sohlen mit Thermoeffekt, oder solche mit einer gemütlichen Fellschicht – da fühlen sich die Füße gleich viel wohler. Damit das auf Dauer auch so bleibt, muss allerdings ausreichend Platz für Bewegung im Schuh sein. Das gilt natürlich auch für Modelle, die keine zusätzliche Einlage brauchen. Sitzen sie zu eng, behindert das die Durchblutung. Eine Luftschicht zwischen Fuß und Schuh hingegen isoliert.

Eine letzte Sache noch zum Schuh: Damit die Füße im Inneren trocken bleiben, sollten Sie Ihre Schuhe regelmäßig imprägnieren . So wird Nässe auf Abstand gehalten und gleichzeitig das Material gepflegt.

2. Socken – auf das Material kommt es an

Wer blind in die Sockenschublade greift und rausgeht, braucht sich über kalte Füße nicht zu wundern, denn das Material spielt eine wichtige Rolle. Wollsocken sind die beste Wahl. Sie nehmen Feuchtigkeit vom Schwitzen und Nässe deutlich besser auf als z.B. reine Baumwollstrümpfe. Nur wenn die Füße richtig trocken sind, kann Wärme gehalten werden, andernfalls entsteht Verdunstungskälte. Außerdem raten wir Ihnen darauf zu achten, dass die Socken nicht zu eng anliegen und Bündchen keine Druckstellen verursachen. Beides fühlt sich nicht nur unangenehm an, sondern kann ebenfalls zu einer Durchblutungsstörung führen.

3. Durchblutung – täglich anregen

Körperliche Aktivität bringt Kreislauf und Blutdruck in Schwung, gleichzeitig wird die Durchblutung im ganzen Körper gefördert. Planen Sie deshalb regelmäßige Bewegung – ein kleiner Spaziergang oder eine Sporteinheit – im Alltag ein.
Ebenfalls positiven Einfluss auf die Durchblutung der Füße und ein Wohlfühleffekt auf den gesamten Körper haben unter anderem Saunagänge sowie Fußbäder oder -massagen – zum Beispiel mit einem Igelball oder Fußrollen.

Übrigens: Das Übereinanderschlagen der Beine sollten sich Frauen wie Männer abgewöhnen, denn dieser »Knoten« blockiert die Blutzirkulation.

Beherzigen Sie unsere drei Tipps, dann lässt sich der nächste Ausflug bei Winterkälte und Schnee mit angenehm warmen Füßen genießen – viel Spaß dabei!

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