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Detlef Dost: Vom Großvater zum Märchenonkel.

Im Leben von Detlef Dost spielte bisher Musik eine große Rolle. Als erster Geiger war er viel auf Konzertreisen, gab Vorstellungen überall auf der Welt. Heute spielt seine Enkelin eine Hauptrolle in seinem Leben. Wozu sie ihn inspiriert hat, das verraten wir Ihnen hier.

Wenn seine Mutter, die Kunstmalerin war, früher an der Staffelei stand, hat Detlef Dost immer zugeschaut. Weil ihm aber die Musik näher lag als die Malerei, hat er sich fürs Geigespielen entschieden. Vorerst. Denn nach mehr als einem halben Leben mit Musik, illustriert er heute am liebsten Märchen und portraitiert Prominente. Wir haben ihm ein Outfit ausgesucht, mit dem er auch durchaus mal ein Selbstportrait zeichnen könnte …

Über dem Easycare-Hemd trägt er eine Jersey-Bequemweste, die perfekt zur Extraglatt-Chino passt. Die Universell-Schnürer ergänzen das Outfit und wenn es mal frischer wird, zieht Detlef Dost einfach den Baumwoll-Wachs-Blouson über.

„Ich war über 20 Jahre erster Geiger im Beethoven Orchester Bonn. Das Leben bestand nur aus üben, proben, Auftritten im In- und Ausland. Um zu entspannen, habe ich nebenbei immer gezeichnet. Meine Kollegen haben sich von mir portraitieren lassen – die Zeichnungen hingen dann hinterher im Foyer der Bonner Oper. Auch meine Frau habe ich schon oft gezeichnet. Oder Prominente, deren Physiognomie mich spontan fasziniert hat. Wenn ich an einem Bahnhof stehe und warte, langweile ich mich nie. Ich präge mir charakteristische Köpfe ein und zeichne sie dann hinterher aus dem Gedächtnis. Im Gegensatz zum Musizieren mag ich dabei keine Zuschauer. Das Zeichnen beruhigt mich und so langsam finde ich nach einem Leben vor Publikum zu mir selbst zurück.

Was ich vorhabe? Ich habe eine Enkelin, die liebt genau wie ich Märchen aus aller Welt – davon habe ich vier Bände. Beim Vorlesen ist mir irgendwann mal der Gedanke gekommen, selbst eines zu illustrieren. Angefangen habe ich schon und ich möchte es bei einem Wettbewerb einreichen. Es macht mir unglaublich viel Spaß. Ich zeig’s euch aber erst, wenn’s fertig ist.“

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