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    Tannenbaum, Weihnachtstraum?

    Oh Tannenbaum: 29,5 Millionen davon wurden 2016 zu Weihnachten in Deutschland verkauft. Bei über 40 Millionen Haushalten steht damit in sieben von zehn Wohnungen ein mehr oder weniger geschmückter Lichterbaum. Wie es Ihnen gelingt, dass dieser bis zu den Heiligen Drei Königen am 6. Januar seine Nadeln behält und was es sonst noch Wissenswertes über den weihnachtlichen Mitbewohner zu berichten gibt, lesen Sie hier.

    Verschiedene Accessoires wurden zu einem Tannenbaum zusammengelegt.
    Sehen auch nach Weihnachten gut aus: unsere Geschenkideen.

    1. Frisch und munter

    Wenn Sie Lust aufs Abenteuer haben: Schlagen Sie den Baum am besten ein, zwei Tage vor dem Festtag selbst. Ansonsten kaufen Sie ihn kurz nachdem er gefällt wurde: Ist die Kerbe im Stamm hell, handelt es sich um ein frisch geschlagenes Exemplar.

    2. Nordmann & Co.

    Nordmanntanne oder Blaufichte, Kiefer oder Korea-Tanne? Das Angebot wird von Jahr zu Jahr vielfältiger. Die Nordmanntanne, die übrigens nur für den Weihnachtsbaumverkauf angepflanzt wird, punktet mit ihren Nadeln: Die stechen nicht. Die Nadeln der Blaufichte stechen zwar, duften dafür aber herrlich. Besonders lange hält die Kiefer, während die Korea-Tanne oft mit Ballen verkauft wird. 

    3. Baum braucht Raum

    Der Lieblingsort für den Weihnachtsbaum ist das Wohnzimmer. Hier den richtigen Platz zu finden ist nicht ganz so einfach: Zu nah an der Heizung oder am Kamin trocknet den Baum aus; aber auch vor Zugluft muss er geschützt werden. Also vermeiden Sie, ihn vor die Balkon- oder Terrassentür zu stellen.

    4. Erst die Arbeit, dann wird geschmückt

    Bevor Sie den Baum in den Ständer stellen, greifen Sie zu Säge oder Axt und kürzen Sie den Stamm ein wenig. Durch den frischen Schnitt kann der Baum Wasser besser aufnehmen. 

    5. Die Lichterkette ist als erste dran

    Egal wie Sie Ihren Baum schmücken möchten: Starten Sie mit der Lichterkette. Das Kabel lässt sich so leichter anbringen und Sie werfen keinen anderen Weihnachtsschmuck wieder herunter.

    Wenn Sie echte Kerzen verwenden, stellen Sie den Baum auf eine Unterlage, damit kein Wachs auf Teppich oder Fußboden tropft. Pflicht ist, einen Feuerlöscher beziehungsweise Wassereimer oder Löschdecken griffbereit zu halten – ein Weihnachtsbaum brennt schneller als Sie denken. 2014 standen 11.000 Wohnungen wegen brennender Weihnachtsbäume in Flammen.

    6. Je größer die Kugel, desto tiefer werden sie gehängt

    Die Äste der Weihnachtsbäume sind unten ausladender als oben. Hängen Sie große Kugeln darum unten, kleinere oben auf. Achten Sie aufs Gewicht: Äste sollten nicht so behängt werden, dass sie nach unten gezogen werden. 

    7. Futter für die Elefanten

    Vom Zimmer in den Zoo? Tatsächlich werden viele Weihnachtsbäume an Elefanten verfüttert, die das süße Harz mögen. Allerdings bekommen die Dickhäuter nur Bio-Bäume, die nicht verkauft wurden.

    Aber auch Sie können Ihren Baum recyceln. Beispielsweise indem Sie die Ihre Gartenbeete mit den Zweigen abdecken und sie so vor Kälte schützen. Der Stamm lässt sich zersägen, die Teile trocknen und als Brennholz verwenden; oder der ganze Weihnachtsbaum kann in den Kompost. Es gibt aber auch Gemeinden, die sich über trockene Bäume freuen, um sie im Frühjahr fürs Osterfeuer zu nutzen.

    8. H2O macht Bäume froh

    Je nachdem wie groß Ihr Weihnachtsbaum ist, braucht er täglich bis zu vier Liter Wasser. Aber ohne Glyzerin – wie es mancherorts empfohlen wird. Ihr Baum verfärbt sich dadurch bräunlich-rot. Wenn Sie ihm etwas Gutes tun wollen, geben Sie dem Wasser ab und zu Blumenfrisch hinzu.

    9. Mit dem Garten nicht allzu lange warten

    Sie haben sich für einen Baum mit Ballen entschieden und möchten ihn später einpflanzen? Dann sollte der Baum höchstens zehn Tage in der Wohnung stehen. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald empfiehlt sogar, den Baum nur zwei bis drei Tage im beheizten Haus zu lassen.Bedenken Sie aber: So eine Tanne wird ganz schön groß...

    10. Echt oder Plastik?

    Zugegeben: Plastikbäume sind praktisch und können wiederverwendet werden. Dennoch: Der ökologische Fußabdruck eines echten Weihnachtsbaumes ist besser als der des künstlichen Kollegen. Ein Weihnachtsbaum wächst in der Regel zwischen acht bis zehn Jahre, bevor er verkauft wird. In dieser Zeit bindet er also das klimaschädliche Kohlendioxid und liefert gesunden Sauerstoff.

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