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    Was macht eigentlich … Klaus J. Behrendt?

    Zuhause bleiben und trotzdem was vorhaben? Wir fragen bekannte Gesichter der Walbusch-Familie, was sie in diesen ungewöhnlichen Zeiten so umtreibt. Heute: Klaus J. Behrendt, Schauspieler und Markenbotschafter von Walbusch.

    Zuhause bleiben ist derzeit das Gebot der Stunde. Da fallen uns plötzlich Dinge auf, die mal wieder ordentlich sauber gemacht werden könnten. Jetzt ist die Gelegenheit, Garage oder Schränke auszumisten, dem winterlichen Gestrüpp im Gemüsebeet den Garaus zu machen, endlich mal dieses leckere Rezept auszuprobieren oder den Onkel in Tasmanien anzurufen. Es gibt immer was zu tun! Wir haben uns in der Walbusch-Familie umgehört, was bei denen zurzeit so auf dem Zettel steht. Was uns irgendwie nicht überrascht: auch zuhause kann man jede Menge vorhaben …

    Klaus J. Behrendt, wie machen Sie dieser Tage das Beste aus der Zeit zuhause? Haben Sie ein paar Tipps für unsere Kunden? Ich nehme mir jetzt endlich die Zeit, den Film „JOKER“ mit Joaquin Phoenix anzuschauen. Die Story handelt von einem psychisch labilen Mann, der immer wieder durch die Maschen fällt und durch seine Einsamkeit nach und nach kaputt geht. Bei uns in Deutschland ist solch eine Geschichte Gott sei Dank nicht die Regel, in den USA aber sicher für viele ziemlich nah an der Realität. Der Film ist aus 2019 – also vor Corona entstanden. Aber er zeigt schon, wie gefährlich ein marodes Gesundheitssystem gerade für arme Menschen sein kann.

    Habe ich Musiktipps? Nichts Konkretes. Musik höre ich eigentlich querfeldein, aus den 70ern bis Heute. Allerdings krame ich jetzt auch schon mal was raus, was ich länger nicht gehört habe. Einfach, weil ich die Zeit dazu habe.

    Ob ich gerne koche? Eher nicht. Das ist nicht unbedingt meine Leidenschaft. Zusammen essen und dabei ein gut gekühltes Mineralwasser genießen dagegen sehr!

    Mache ich Sport? Ja! Zum Glück bin ich nicht aufs Fitness-Studio angewiesen, denn die sind ja zu. Ich mache lieber jeden Morgen 20 Minuten Gymnastik. Ich brauche nur mein eigenes Körpergewicht, um was für den Muskelaufbau zu tun. Das einzig erlaubte Utensil ist ein Frottee-Handtuch. Das mache ich aber schon seit Jahren – nicht erst seit Corona.

    Was ich schon lange machen wollte und jetzt endlich erledigt habe: Ich habe meine Bücher wieder ins Regal sortiert. Das war wirklich längst überfällig.

    Habe ich Pläne für Zeit nach Corona? Als erstes natürlich: alle Filme fertigstellen die jetzt nicht gedreht werden dürfen! Und mit meinem Verein »Wir starten gleich g.G.«, werde ich hoffentlich auch dieses Jahr rechtzeitig gepackte Schulranzen an Erstklässler aus finanziell benachteiligten Familien verteilen. Ich hoffe sehr, dass zum ersten Schultag Schule wieder für alle möglich ist.

    Letzte Frage: was für mich derzeit eine echte Herausforderung ist. Meine Enkelkinder nicht sehen zu dürfen. Das fehlt mir echt.

    Alltagsheld gesucht
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