Wir verwenden Cookies. Wenn Sie unsere Seite weiter besuchen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Einzelne über Cookies gewonnene Informationen führen wir mit sonstigen persönlichen Daten zusammen. Sollten Sie dies nicht wollen, klicken Sie hier.

Ihr Warenkorb
enthält 0 Artikel

    Osterspaziergang

    An die 270 km lang ist der komplette Bodensee-Rundwanderweg, der besonders ausdauernde Wanderer entlang des Sees durch Deutschland, ein Stück Österreich und die Schweiz führt. Wer keine Zeit für die ganze Strecke hat (oder noch keine guten Wanderschuhe), kann an einem langen Wochenende aber ganz entspannt den 38 km kurzen Ausschnitt abspazieren, den wir für Sie ausgewählt haben.

    Der See in Fakten.
    Der Bodensee ist der größte Binnensee Deutschlands. Er liegt 395 m über dem Meeresspiegel, hat ca. 50 Mrd. Kubikmeter Wasser und ist damit Trinkwasserspeicher für ca. 4 Mio. Menschen. Der Rundweg mit seiner grandiosen Natur, geschichtsträchtigen Orten und den vielen eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten gibt dem See den würdigen Rahmen. Dabei geht es nicht immer direkt am Ufer entlang – Bebauungen, Naturschutzgebiete oder Flussmündungen erfordern manchmal Abstecher ins Hinterland. In Deutschland folgt man auf dem Rundweg einem rechtsgerundeten schwarzen Pfeil um einen blauen Punkt, in der Schweiz werden gelbe Wegweiser verwendet.

    Lindau (D). Wir starten den Osterspaziergang in Lindau, am süd-östlichen Ufer des Sees. Lindaus Hafeneinfahrt ist nicht nur das Wahrzeichen der Stadt, sie ist auch weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Kein Wunder, denn vor einem beeindruckenden Alpen- und Bodenseepanorama sitzt in 6 m Höhe der Bayerische Löwe majestätisch auf seinem Steinsockel und überblickt wachsam den See. Direkt in Sichtweite befindet sich der Neue Leuchtturm, den zu erklimmen es sich lohnt. Nach 139 Stufen auf der Aussichtsplattform angekommen, wird man mit einem atemberaubenden Rundumblick belohnt.

    Seeuferweg/Zech. Auf dem malerischen Seeuferweg geht es weiter Richtung Zech und von dort ein Stück  ins Landesinnere, wo man schließlich das Flüsschen Leiblach überquert, um auf der anderen Seite österreichischen Boden zu betreten. Ca. 6 km weiter gelangt man zum bedeutendsten (weil auch einzigen!) Bodensee-Hafen Vorarlbergs: nach Bregenz.

    Bregenz (AU). Wer sie noch nicht mit eigenen Augen gesehen hat, sollte unbedingt hingehen: mitten im Wasser steht hier die größte Seebühne der Welt, vis-à-vis einer ebenso imposanten Tribüne am Ufer. Pro Vorstellung erleben hier im Sommer bis zu 6.980 Besucher weltweit beachtete Inszenierungen der Bregenzer Festspiele – Hochkultur unter freiem Himmel. Aber auch internationale Popstars machten schon der atemberaubenden Naturkulisse Konkurrenz: Herbert Grönemeyer, Peter Gabriel, Supertramp, Udo Jürgens, Xavier Naidoo und sogar Sir Elton John. Wer früher im Jahr vorbeikommt, genießt einfach das einzigartige Bergpanorama mit dem Sonnenuntergang am Horizont. Danach kann man in einem der vielen charmanten Hotels der Stadt ausruhen und sich für den nächsten Tag stark machen. Schweiz, wir kommen!

    Rheindelta/Rheineck (CH). Von Bregenz aus wenden wir uns wieder gen Westen und durchwandern nun das zu großen Teilen naturgeschützte Rheindelta. Das Rheindelta ist laut Wikipedia das größte Feuchtbiotop-Schutzgebiet am Bodensee und damit für Naturliebhaber unbedingt empfehlenswert. Rund 2000 Hektar Flachwasser, Schilfröhrichte, Feuchtwiesen und Auwälder sind hier geschützt und das Delta ist ein europaweit bedeutendes Brut- und Rastgebiet für Vögel. Nach so viel Natur kann man den Tag im historischen Schweizer Städtchen Rheineck mit seiner von Fachwerk, frühneuzeitlichen Bauten und Jugendstilhäusern geprägten Altstadt ausklingen lassen. Am besten bei einer ordentlichen Portion Rösti mit Zürcher Geschnetzeltem!

    Diese Stories könnten Ihnen auch gefallen


    .