Wir verwenden Cookies. Wenn Sie unsere Seite weiter besuchen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Einzelne über Cookies gewonnene Informationen führen wir mit sonstigen persönlichen Daten zusammen. Sollten Sie dies nicht wollen, klicken Sie hier.

Ihr Warenkorb
enthält 0 Artikel

    Orient-Express – die zeitlose Kunst des Reisens

    Wir schreiben das Jahr 1930, und im Orient-Express reist Agatha Christie, die berühmte „Queen of Crime“, nach Mesopotamien um Freunde zu besuchen. Im Zug stößt sie bei einem plötzlichen Ruckeln mit dem deutlich jüngeren Archäologen Max Mallowan zusammen und verliebt sich auf den ersten Blick in ihn... Das könnte so (oder so ähnlich) passiert sein. Allerdings: Der Orient-Express ruckelt nicht. Niemals.
    Blousonbluse
    Lederjacke

     

    Der Mythos: „Zug der Könige“ oder „König der Züge“

    Seine Premiere hatte der legendäre Zug am 15. Juni 1883; er schaffte  die 3094 Kilometer von Paris nach Konstantinopel in zwei Wochen – unfassbar schnell für die damalige Zeit. Der Orient-Express verband von Anfang an Innovation mit Raffinement. Er bietet die damals höchsten technischen Standards: Die Abteile haben Zentralheizung, fließendes Warmwasser und Gasbeleuchtung. Um den Luxus für den verwöhnten Fahrgast zu perfektionieren, sind die Abteilwände mit Textiltapeten dekoriert, edles Teakholz schmückt die Waggons, schwere Teppiche verkleiden den Boden. René Lalique entwirft 1920 die Dekoration der Speisewagen: Glasfenster, gerahmt mit geschnitztem Mahagoniholz. Damit wird der Orient-Express zum kreativen Aushängeschild des Jugendstils.

     

    König und Spione, Schriftsteller und Musiker

    Im Luxuszug begegneten sich Könige, Schriftsteller, Musiker, Filmstars und Spione – eine Reise im Orient-Express gehörte für die, die es sich leisten konnten, zum guten Ton. Zur illustren Liste gehörten König Ferdinand von Bulgarien, Leo Tolstoi, Marlene Dietrich, Mata Hari ... So ist es nicht verwunderlich, das der Zug nicht nur Agatha Christie zu drei Romanen – und natürlich ihrem Krimi „Mord im Orient-Express“ –  inspiriert hat. Graham Greene schrieb nach dem Aufenthalt im Luxuszug seinen Roman „Stamboul Train“. Und James Bond jagte in „Liebesgrüße aus Moskau“ einen Bösewicht im Orient-Express.

     

    Und heute?

    Heute kann man in seinen Nachfolgern im Art-déco-Stil die Vorzüge des entspannten Reisens wiederentdecken. In sechs Waggons sind eine Bar, mehrere Speisewagen und Ruhezonen mit großen Ohrensesseln untergebracht. Überall ist Teppich verlegt, im Waggon „Flèche D’Or“ kann man im Mahagoni an den Wänden gläserne Nymphen entdecken. Im Speisewagen wird der Afternoon Tea serviert, mit silbernen Etageren voller kleiner Kuchen, die der livrierte Kellner vorsichtig mit Servierbesteck auf Porzellantellern anrichtet. Der Luxuszug könnte bis zu 160 Kilometer pro Stunde fahren, bleibt aber maximal bei 140; denn sonst bekämen die Kellner Probleme beim Servieren. Und ruckeln würde es. Obwohl...

     

    Aber selbst wenn der Orient Express allen erdenklichen Luxus bietet – trotzdem ist auch mit ihm das Reisen langwierig. Glücklich, wer sich mit der richtigen Kleidung darauf eingestellt hat. Passend dazu sind die von uns ausgesuchten Modelle elegant genug für den Barwagen, aber auch bequem genug für die lange Fahrt.

    Diese Stories könnten Ihnen auch gefallen


    :.