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    Legenden und Lederjacken

    Es muss in den frühen 80ern gewesen sein. Ich durfte mit meinen Eltern Sonntagabend einen Krimi gucken. Bis dahin kannte ich eher die biederen Kommissare, die freitags im Zweiten Deutschen Fernsehen ermittelten. Diesmal war alles anders. Da fluchte jemand, prügelte sich und ernährte sich von Currywurst. Was mich besonders begeisterte: seine Jacke. Götz George – Sie haben sicher längst erraten, über wen ich berichte – trug eine Feldjacke. Die wurde 1965 erstmalig für amerikanische Soldaten produziert. Genau so eine Jacke wollte ich haben.

    19,47 Millionen Deutsche lieben Krimis

    Auch heute lockt der Krimi sonntags noch viele Zuschauer vor den Bildschirm. Obwohl zu Zeiten von Streamingdiensten und Mediatheken sogenanntes lineares Fernsehen aus der Mode gekommen zu sein scheint. Immerhin sagen 19,47 Millionen Deutsche, dass sie sehr gerne Krimis sehen. 8,01 Millionen davon schalten sonntags um 20.15 Uhr den Fernseher ein.

    Straßenfeger mit Suchtpotential

    Los ging es mit der Sucht nach Krimis bereits in den 60ern. Inspiriert von erfolgreichen Hörspielen im Radio produzierte der Westdeutsche Rundfunk 1961 das sechsteilige Fernsehspiel „Das Halstuch“. Geschrieben hat das Buch der Brite Francis Durbridge. Die Ausstrahlung der Serie 1962 erzielte eine Einschaltquote von 89 Prozent – die Straßen waren im wahrsten Sinne des Wortes leer gefegt. Seitdem werden Serien mit vielen Zuschauern auch „Straßenfeger“ genannt. Der damalige Kommissar, Heinz Drache, erreichte auf einen Schlag Kultstatus.

    Klassisch und modern

    Kult ist auch ein guter Bekannter von Walbusch: Klaus J. Behrendt. Er ermittelt seit 1992 sonntagabends im Kölner Krimi. Immer mit Stil – das zeichnet ihn vor und hinter der Kamera aus. Ich habe übrigens die Feldjacke damals nicht bekommen. Stattdessen kaufte mir meine Mutter einen Parka, der immerhin eine gewisse Ähnlichkeit mit der Jacke meines Krimihelden hatte. Inzwischen bin ich aus ihr rausgewachsen, habe aber eine entdeckt, die zu meinem neuen Lieblingsstück werden könnte. Der Lumber aus handschuhweichem Nappaleder. Leder hat ja den Vorteil, dass es Geschichten erzählt. Eine Lederjacke begleitet einen viele Jahre, wird zu einer zweiten Haut. Bei diesem Lumber aus 100% Lammnappaleder habe ich das Gefühl, sie wird mich sehr lange begleiten. Ich freu mich drauf.

    Leder Lumber
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