Wir verwenden Cookies. Wenn Sie unsere Seite weiter besuchen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Einzelne über Cookies gewonnene Informationen führen wir mit sonstigen persönlichen Daten zusammen. Sollten Sie dies nicht wollen, klicken Sie hier.

Ihr Warenkorb
enthält 0 Artikel

    Kunst am Bau(ch)

    Immer wieder wird die Mode von der Kunst inspiriert. In unserem Sortiment finden Sie schöne Beispiele dafür. Bei unserem Jacquardpullover Kairouan standen die nordafrikanischen Farben der berühmten Tunesienreise Pauls Klees Pate; ein filigran gezeichnetes Beerenmuster aus den 1930er Jahren schmückt die Bluse aus Londons traditionsreicher Stoffmanufaktur Liberty London. Und auch unser Intarsien-Pullover Carre ist ein gelungenes Beispiel für die Verbindung von Kunst und Mode.


    Intarsien-Pullover Carre
    Jacquardpullover Kairouan


    Das Wort Intarsie stammt vom italienischen Verb „intarsiare“ und bedeutet „einlegen“ oder „schmücken“; im Arabischen heißt tarsi „Verbindung“. Damit sind auch gleich zwei Besonderheiten der Intarsien-Kunst genannt: auf einer glatten Fläche werden verschieden farbige und geformte Hölzer so zusammengefügt, dass sie Bilder oder Muster ergeben. Man muss sich das vorstellen wie ein Puzzle oder Mosaik. Das Besondere daran: Fährt man mit der Hand über die Fläche, fühlt die sich vollständig eben an. Kein Teilchen sitzt höher als das andere. Eine absolute Maßarbeit, die künstlerisches Talent, Geduld und eine sichere Hand erfordert.

    Bei der Strickart „Intarsia“, die für die farbenfrohe Optik unseres Intarsien-Pullovers sorgt, funktioniert das Prinzip ähnlich: für jede Farbfläche wird der Faden gewechselt. Nur spezielle Strickmaschinen bekommen diese komplexe Qualität hin. Dadurch, dass die nicht benötigten Fäden der übrigen Farbkacheln nicht mitgeführt werden, wird der Pullover nicht voluminös und fällt genauso fließend wie eine unifarbene Variante.

    Die Intarsienkunst gibt es im Übrigen schon seit einigen tausend Jahren. Die ältesten Intarsien stammen aus Ägypten und dem Orient, wo Möbel und Wandverkleidungen mit Einlegearbeiten aus Holz, Elfenbein, Perlmutt oder Schildpatt verziert wurden. Nach Europa kam die Kunst über Italien; hauptsächlich übten die Technik Mönche aus, die kirchliches Mobiliar mit Intarsien versahen. Im 16. Jahrhundert brachten vermutlich ebenfalls Mönche die Intarsienkunst nach Deutschland.

    Diese Stories könnten Ihnen auch gefallen


    :