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    Luxusstrick vom Rind

    Eine der exklusivsten Wollsorten der Welt: Yakwolle. Das edle Garn von den stattlichen Rindern, die ursprünglich aus dem Himalaja stammen, punktet bei Woll-Fans mit extrem weichen Tragekomfort und zahlreichen weiteren Vorteilen, die wir hier ein wenig genauer beleuchten.
    Yak mit schwarzem Fell und Hörnern vor Bergen mit Schnee.

    Ein erstaunliches Tier: der Yak

    Beheimatet im Himalaya, der Mongolei und Süd-Sibirien ist das Tier auf extreme, sehr kalte Witterungsbedingungen eingestellt. Das sieht man am zotteligen Winterkleid. Es ist als einziges Rinderfell mehrschichtig und optimiert das Klimamanagement. Für edle Strick-Pullover wird die unterste Schicht genutzt, aus der gröberen Übergangswolle und dem festen Deckhaar fertigt man u. a. warme Decken. Nur 300 bis 500 Gramm der luxuriösen Wolle kommen pro Tier und Jahr zusammen. Zum Vergleich: Ein Schaf gibt durchschnittlich zwischen 2.000 und 5.000 Gramm Wolle pro Jahr.

     

    Feine Wolle, mit viel Aufwand gewonnen

    Die Wolle wird sowohl durch eine Schur als auch durch Kämmen gewonnen. Die Hirten kämmen die Tiere in den Wochen vor einer geplanten Schur aus. Das reduziert die Notwendigkeit, die Tiere sehr früh zu scheren. Denn sonst geht zu viel der kostbaren Feinwolle verloren, die ab dem Beginn der Sommerzeit vom Yak natürlich abgeworfen wird. Besonders wertvoll ist die Feinwolle weißer Yaks, da diese sich leicht färben lässt. Sie wird bei den Nomaden im Westen Tibets als Kulu bezeichnet.

     

    Filigrane Fasern, leicht und voluminös

    Damit eine Wollsorte zu den Edelwollen zählt, muss sie bestimmte Eigenschaften mitbringen – die wichtigste davon: feine Fasern, die besonders filigran sind und unschönes Kratzen auf der Haut vermeiden. Bei der Yakwolle sind die Fasern mit 16 bis 18 Mikron äußerst fein. Besonders das Unterhaar der Jungtiere steht für maximale Qualität. Baby-Yakwolle zählt zu den exklusivsten Fasern der Welt.
    Neben dem angenehm weichen Tragekomfort bringt Yakwolle zahlreiche weitere Vorteile mit: Sie wärmt selbst bei Temperaturen weit unter Null. Sie kann mehr als 30 Prozent ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen. Und obwohl Yakwolle sehr robust ist, ist sie dennoch extrem leicht.

     

    Klimamanagement auf 4 Beinen
    An die dünne Höhenluft angepasst ist der Yak durch seine 14-15 Rippenpaare (ein Hausrind hat nur 13!). Der breite und tiefe Brustkorb gibt der stark entwickelten Lunge und dem Herz mehr Platz. Ein Yak hat dreimal mehr Sauerstoff im Blut als andere Rinder! Bei extremer Kälte verringert er seine Atemfrequenz auf sieben bis fünfzehn Atemzüge pro Minute – das hält den Wärmeverlust gering und der Yak trotzt Frost bis -40 Grad. So eignet er sich selbst in Höhenlagen von 7.200 Metern noch als Lasttier – Respekt!

    Entdecken Sie noch mehr Luxusstrick, wie Cashmere oder feines Alpaka.


    Rostorangener Rollkragenpullover mit Zopfmuster.
    Zopf-Pullover Himalaya-Wolle
    Strickjacke mit drei Knöpfen.
    Grobstrickjacke Himalaya-Wolle
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