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    Kleiderschrank ausmisten – die 3 wichtigsten Methoden

    Den Kleiderschrank auszumisten ist immer eine gute Idee – sei es, weil man spenden will, oder weil man einfach Platz für Neues braucht. Wir haben für Sie drei Methoden recherchiert, mit denen Sie Platz auf Bügeln und in Fächern schaffen. Aber Vorsicht – Entrümpeln kann süchtig machen…
    Kleiderbügel aus braunem Holz.

    Es gibt viele gute Gründe, seinen Kleiderschrank auszumisten. Den einen geht es vielleicht um Klima und Nachhaltigkeit (auch, weil man gut erhaltene Kleidung spenden kann, etwa der Caritas oder dem Roten Kreuz), die anderen freuen sich vielleicht einfach über Reduktion. Denn Ballast abwerfen kann auch emotional sehr befreiend wirken – zusätzlich zu der Tatsache, dass plötzlich Platz im Kleiderschrank ist. Was uns zum letzten Punkt führt – dem gezielten Platz schaffen für Neues. Was uns bei Walbusch natürlich auch freut. Aber wie geht man das gezielte Aufräumen und Entrümpeln des Kleiderschranks am Besten an? Hier gibt es mehrere Methoden, die wir nach Schwierigkeitsgrad gestaffelt vorstellen.

    Ein Wort vorab – von allem, was Ihnen zu klein oder zu groß ist, worin Sie sich unsicher oder unwohl fühlen (Stichwort Fehlkauf) oder was schlicht so verschlissen ist, dass man es nicht mehr reparieren kann, sollten Sie sich trennen. Es hilft auch, sich beim Ausmisten drei Kartons oder Wäschekörbe hinzustellen: Einen, für alles, was gespendet werden soll, einen für Stücke, die Sie noch verkaufen möchten – und einen für alles, was wirklich in den Müll kommt.

    Aber nun zu unseren Methoden…

    I. Kleiderbügel umdrehen

    Sicherlich die sanfteste Methode, das Ausmisten anzugehen. Setzen Sie sich einen Zeitraum von etwa drei Monaten bis einem halben Jahr. Alles, was sie getragen haben, kommt nach Wäsche und Bügeln auf einem umgedrehten Bügel (die Spitze zeigt also zu Ihnen beim Aufhängen) wieder in den Schrank. Nach Ablauf Ihrer Frist können Sie so ganz einfach überblicken, was Sie wirklich tragen, und was immer nur im Schrank hängt – Sie bekommen so also einen Überblick über die „Renner und Penner. Danach müssen Sie sich nur noch von den Stücken trennen, die Ihnen nicht mehr zusagen.

    II. Die Kon-mari-Methode

    Sicherlich haben Sie schon von Marie Kondo gehört, der japanischen Aufräum-Fee, die Menschen darin unterweist, erfolgreich Ordnung in ihr Zuhause zu bringen. Auch für den Kleiderschrank gilt ihre magische Formel, sich zu fragen ob das Kleidungsstück „Freude macht. Zugegeben, diese Methode hat einen leicht esoterischen Anstrich – aber sie scheint zu funktionieren, denn unzählige Menschen haben damit schon ihr Leben von Kürmel und ihre Kleiderschränke vom Chaos befreit. Laut Marie Kondos Credo nehmen Sie alles aus Ihrem Kleiderschrank (ja, wirklich alles!). Machen Sie einen großen Kleidungs-Haufen neben oder in ihrem Bett. Dann nehmen Sie jedes Stück einzeln zur Hand und achten auf die Gefühle, die es auslöst. Macht es Freude, kann es bleiben. Fühlt es sich indifferent oder negativ an, weg damit. Aber beachten Sie: diese Haltung kommt aus der animistischen Vorstellung der Japaner im Shintoismus, dass jedem Gegenstand eine Seele innewohnt. Daher ist der letzte Schritt der Kon-mari-Methode, sich bei dem Gegenstand für seine Dienste zu bedanken – und ihn ein letztes Mal liebevoll zu falten, bevor er in den Altkleidersack wandert…

    Blauer Kleiderschrank mit nach Farben sortierte Hemden und Hosen.
    Instagram: @mariekondo

    III. Die „Packing-Party

    Zugegeben, diese Methode eignet sich aufgrund ihres Aufwands nicht für jeden – und sowieso nur, wenn man eine radikale Lösung vorzieht. Aber effizient ist sie allemal. Sie wurde von den Minimalismus-Gurus Joshua Fields Millburn und Ryan Nicodemus entwickelt. Sie leeren einfach Ihren Kleiderschrank und packen alles ein. Ob in Überseekoffer, Umzugskartons oder Lagerungsboxen spielt dabei keine Rolle. Hauptsache, alles ist verpackt und wird in einem separaten Raum gelagert – idealerweise im Gästezimmer, oder vielleicht im Hobbyraum. Danach wählen Sie einen Zeithorizont, vielleicht einen oder drei Monate. In dieser Zeit nehmen Sie nur aus den Kisten, was Sie wirklich tragen wollen. Immer nur für den Tag, an dem Sie es auch anziehen. Danach darf es wieder in den Schrank. Sie werden überrascht sein, wieviel am Ende noch in den Kisten ist – und damit zur Disposition steht.

    Aber Achtung: Wenn Sie in einer Weltgegend mit ausgeprägten vier Jahreszeiten wie Deutschland leben, empfiehlt es sich beim Ausmisten mit dieser Methode vorsichtig zu sein. Bloß, weil Sie Ihre Wintermäntel in Frühjahr und Sommer vielleicht mehrere Monate lang nicht tragen, heißt es ja nicht, dass Sie sie nicht wieder brauchen werden.

    Was ist Ihre Lieblingsmethode zum Ausmisten und Entrümpeln Ihres Kleiderschranks?  Schreiben Sie uns einfach an magazin@walbusch.de. Wir sind gespannt auf Ihre Erfahrungen!

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