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    Profihandballer und Unternehmer: Was hat Johannes Bitter vor?

    Handball-Weltmeister und Startup-Unternehmer: Johannes Bitter erzählt im Interview, wie es zur Gründung von »Drinkbetter« gekommen ist.
    Johannes Bitter und Christian Monzel haben zusammen das Unternehmen »Drinkbetter« gegründet.
    Christian Monzel und Johannes Bitter (re.) haben zusammen das Unternehmen »Drinkbetter« gegründet. Bildnachweis: DS Produkte

    Vom Stillstand im Profisport ist auch der Handball betroffen. Die aktuelle Saison wurde aufgrund der Corona-Pandemie im April vorzeitig abgebrochen. Langweilig wird Handball-Torwart Johannes (Jogi) Bitter trotzdem nicht, denn er hat auch abseits des Spielfelds viel vor. »Drinkbetter« heißt das Unternehmen, dass er zusammen mit Christian Monzel gegründet und kürzlich in der TV-Show »Höhle der Löwen« präsentiert hat. Im Interview verrät der Handball-Weltmeister, wie es nach der erfolgreichen Investorensuche weitergeht.

    Walbusch: Johannes, was ist das Besondere an Eurem Produkt?
    Johannes Bitter:
    Drinkbetter entwickelt und vertreibt Nahrungsergänzungsmittel, die wertvolle Vitamine, aber auch sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Dank einer innovativen Technologie können insbesondere schwer wasserlösliche sekundäre Pflanzenstoffe vom Körper gut aufgenommen werden. Unser Produkt Drinkbetter Enerxxy enthält unter anderem natürliches Koffein, Guarana, Ginseng, Ingwer, Grüntee und verschiedene Vitamine (u.a. Riboflavin und Vitamin B12), welche zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung beitragen.

    Besonders an unserem Produkt sind: die innovative Technologie bei der Herstellung und der von uns gewählte Mix der Inhaltsstoffe. Einfach Xxtraordinary und daher auch der Name Enerxxy.

    Walbusch: Wie sind die Idee und das Konzept für Drinkbetter entstanden?
    Johannes Bitter:
    Christian und ich kennen uns seit Jahren. Wir haben uns schon häufig über unsere Erfahrungen im Leistungssport ausgetauscht und viele ähnliche Sichtweisen entdeckt.
    Im Juli 2016 haben wir dann gemeinsam die drinkbetter UG & Co. KG – zunächst als Entwicklungsunternehmen – gegründet.
    Wir suchten nach Lösungen, mit denen es gelingt, schwer wasserlösliche sekundäre Pflanzenstoffe ohne chemische Zusätze und ohne Zucker für den Körper so gut wie möglich verfügbar zu machen. Wir haben unsere Ideen dann gemeinsam mit einem Wissenschaftsteam aus Berlin umgesetzt und auf dieser Basis das Produkt Drinkbetter Enerxxy entwickelt und produziert. Wir wollten eine neue Art von Nahrungsergänzung bieten, die es so noch nicht gibt.

    Walbusch: Welche Zielgruppe möchtet Ihr mit Euren Fitnessdrinks ansprechen?
    Johannes Bitter:
    Unser Produkt ist aus den Bedürfnissen und mit dem Wissen aus dem Leistungssport entstanden. Allerdings sprechen wir mit Drinkbetter Enerxxy eine sehr große Zielgruppe an, nämlich all die Menschen, die immer wieder verschiedenste Herausforderungen meistern müssen – ganz gleich ob Manager, Vielfahrer, Student, Eltern im Homeoffice usw.

    Walbusch: Wie geht es nach Eurem Auftritt in der Höhle der Löwen weiter?
    Johannes Bitter:
    Nach den ersten Tagen des Zurechtfindens und des Genießens sind wir jetzt im Tagesgeschäft angekommen. Aber das Tagesgeschäft ist heute ein ganz anderes als vor dem Auftritt. Wir bauen eine Präsenz in den sozialen Medien auf, überprüfen unsere Strategien im Vertrieb und bereiten schon jetzt ein zweites Produkt vor. Denn das war schon 2016 unser klarer Ansatz, dass drinkbetter eine Markenfamilie sein soll – mit mehreren Premiumprodukten.

    Johannes Bitter und Christian Monzel bei Ihrem Auftritt in »Die Höhle der Löwen«.
    Christian Monzel und Johannes Bitter bei Ihrem Auftritt in »Die Höhle der Löwen«. Bildnachweis: TVNOW, Bernd-Michael Maurer

    Walbusch: Wo vertreibt Ihr Euren Drink? Wird man ihn auch bald im Supermarkt kaufen können?
    Johannes Bitter:
    Wir haben natürlich unseren Onlineshop und sind online auf fast allen Plattformen vertreten. Im Handel haben wir auch eine große Abdeckung über Aktionslistung, aber sind durch die Corona-Pandemie nicht so weit verbreitet wie vorher geplant.

    Walbusch: Sonst bist Du ja wahrscheinlich eher in Sportkleidung unterwegs, aber so ein Vorhaben wie Deins bedarf ja auch anderer Outfits. Was ist für Dich bei der Auswahl Deines Outfits wichtig und was sind Deine Lieblingsteile im Kleiderschrank?
    Johannes Bitter:
    Absolut, es gibt Tage, an denen ich viel in Sportkleidung unterwegs bin. Aber wenn ich für mein Unternehmen unterwegs bin, wähle ich schon ein anderes Outfit. Ich greife oft zu Sneaker, Jeans, Hemd und ein gut geschnittenes Jacket oder Jacke. Dabei ist es mir wichtig, dass ich sportlich elegant gekleidet bin und ich mich bei meiner Körpergröße gut und passend gekleidet fühle.
    Mein Lieblingsteil ist definitiv eine ziemlich alte Jeans, die ich leider nie ein zweites Mal gefunden habe...

    Walbusch: Wie schaffst Du es, Deine Handballkarriere mit Deiner Karriere als Firmengründer zu vereinbaren?
    Johannes Bitter:
    Das ist eine gute Frage... Hier lebe und arbeite ich nach der Maxime, dass gerade Abwechslung die Leistung und die Leistungsbereitschaft steigert. Und wenn ich am Schreibtisch sitze und es mir mal zu viel wird, kann ich mich darauf freuen, dass ich mich gleich im Training auspowern kann und ebenso umgekehrt. Bisher kann ich für mich nur sagen, dass mir dies unglaublich gut tut.

    Walbusch: Wer viel arbeitet, muss auch mal entspannen. Wie findest Du Ruhe nach einer turbulenten Woche?
    Johannes Bitter:
    Das Schönste nach einer anstrengenden Woche ist definitiv, ein wenig auszuschlafen und dann von den Kindern mit einem Kaffee am Bett überrascht zu werden. Sonst sind die „freien Tage“ fast immer für die Familie reserviert.
    Wenn sich mal die Möglichkeit bietet, gehe ich gern zwei Stunden auf den Golfplatz und hole Bälle aus dem Bunker oder dem Wasser.

    Was die Teamkollegen von Johannes Bitter vorhaben und viele spannende Infos rund um die deutsche Handball Nationalmannschaft gibt’s auch hier.

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