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    Heimat zum Anziehen trifft auf … den Geschmack von Heimat

    Heimat zum Anziehen – das ist unser Spezialgebiet. Aber wie schmeckt eigentlich Heimat? Darüber haben wir anlässlich unserer neuen Heimatkollektion mit TV-Koch Alexander Herrmann gesprochen. Der bekannte Gastronom spricht darüber, was Heimat für ihn bedeutet, ob man sie auch schmecken kann und verrät zudem, welches Kleidungsstück in den letzten Jahren zu seinem heimlichen Favoriten avancierte.
    TV-Koch Alexander Herrmann

    Walbusch: Herr Herrmann, was bedeutet Heimat für Sie?
    Alexander Herrmann:
    Heimat hat für mich eine klare Bedeutung. Kurz und prägnant ausgedrückt – Sie gibt mir Identität in dieser globalen Welt.

    Walbusch: Kann man Heimat eigentlich schmecken?
    Herrmann:
    Ich würde mal sagen – fast in jeder Region zu hundert Prozent. Wenn ich jetzt nur mal bei mir ans Fränkische denke: Unser Sauerbraten, also die Gewürzstrukturen, die gibt es so in ganz Deutschland kein zweites Mal. Auch die Kombination aus Senf und Ei wie in Berlin machen wir bei uns in Bayern weniger. Und so geht das weiter – das heißt, Heimat auf dem Teller kann man perfekt schmecken, ja.

    Walbusch: Worauf achten Sie besonders, wenn Sie regionale Küche zubereiten?
    Herrmann:
    Ich achte als allererstes darauf, dass das Produkt aus der Region kommt – aber es muss auch nach der Region schmecken. Da ist die wichtige Frage wie die Zusammenhänge aussehen. Also wie viel Essig und andere Säuremomente sind dabei, welche Aromen entfaltet es über Gewürze, auch über heimische Kräuter. Ein einfaches Beispiel ist da Sauerkraut. Das ist nichts anderes als ein Weißkohl, der fermentiert als Sauerkraut anders daherkommt, so wie es ihn sonst nirgends auf der Welt gibt. Und wenn ich jetzt in meinem Gourmetrestaurant ein Weißkraut bei mir aus der Region zu Sauerkraut veredele, dann habe ich Heimat und höchsten Anspruch zusammengebracht. Das haben wir nämlich gemacht: Wir haben aus Bamberger Kraut ein eigenes Sauerkraut gemacht, das ist der Wahnsinn! Der Wahnsinn. Da braucht ihr gar nicht fragen nach dem Rezept, gell? Das ist ein Geheimnis. (lacht)

    Walbusch: Kochen ist Handwerk – worauf kommt es dabei besonders an?
    Herrmann:
    Oft stellt man sich beim Kochen die Frage, ist es Kreation oder ist es Handwerk. Das allerwichtigste ist, dass es zu 90 Prozent Handwerk ist. Alles andere kommt danach. Handwerk heißt Du arbeitest exakt, Du weißt, wie man mit einem Messer umgeht, das bedeutet dass ich weiß, wie ich es schneiden muss, wenn ich ein Huhn vor mir habe, und dass ich auch perfekt alle Fleischteile sauber vom Knochen trennen kann. Handwerk heißt, dass ich natürlich auch ein Gespür und erlerntes Wissen hab’, etwa zu Garzeiten… Und mit Handwerk geht in der Regel immer eins einher – und zwar der Respekt gegenüber dem Produkt, das man zubereitet. Und da ist die Gurke genauso wertvoll wie das gerade erwähnte Huhn.

    TV-Koch Alexander Herrmann beim Shooting für die neue Walbusch Heimatkollektion.
    TV-Koch Alexander Herrmann beim Shooting für die neue Walbusch Heimatkollektion.

    Walbusch: Wenn Sie nicht in der Küche stehen, was ist Ihr Lieblingskleidungsstück?
    Herrmann:
    Vielen herzlichen Dank, das ist mal eine der Fragen, die mir noch nie vorher in meinem Leben gestellt wurden. Was ich in den letzten Jahren zu schätzen gelernt habe ist… der Schal!
    Wenn Du im Herbst oder Frühwinter unterwegs bist, ein Sakko oder so etwas trägst, dann bist Du mit einem Schal schnell warm genug gekleidet um mal einen kurzen Abstecher etwa beim Glühweinstand und bei den Lebkuchen vorbei zu machen. Und im Sommer, wenn man nicht weiß, ob es frisch wird oder nicht, legt man schnell einen schönen dünnen Sommerschal um und zack! ist man fertig. Hab ich mich jetzt ein bisschen als „Stylie“ geoutet? (schmunzelt)

    Walbusch: Kaufen Sie lieber online oder in einem Geschäft vor Ort?
    Herrmann:
    Das ist insofern extrem wichtig, weil ich jemand bin, der es total liebt im Geschäft zu sein, das Produkt zu sehen, wahrzunehmen, die Beschaffenheit zu fühlen, alles anzuprobieren. Aber im Umkehrschluss, wenn ich meinen Lieblingsschuh oder mein Lieblingshemd gefunden habe, und ich jetzt sag’ „das brauche ich nur noch mal in einer anderen Farbe“, dann bleib’ ich lieber daheim, und mach’ das von der Couch aus. Deswegen kann ich sagen ich surfe in beiden Welten, im Internet und von den Straßen in die Läden hinein.

    Walbusch: Herr Herrmann, vielen Dank für das interessante Gespräch!

    Beachten Sie außerdem unser Gewinnspiel bis 24. August 2020 – alle Infos und Teilnahme unter www.walbusch.de/heimat. Der erste Preis: Eine Übernachtung mit Frühstück und ein 4-Gänge-Menü »Best of Franken« im Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg.

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