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    Faszination Oldtimer: freie Fahrt für altes Blech – Teil 1

    Eine Oldtimer-Tour vorzuhaben – das ist schon wirklich etwas Besonderes. Deshlab haben wir bei Walbusch die Freude an historischen Fahrzeugen auch in unserem 4. Katalog thematisiert. Falls Sie sich immer schon gefragt haben, woher die Faszination für Chrom, Benzingeruch und alte Technik kommt – wir haben für Sie dem Thema nachgespürt. Bahn frei für Klassiker auf Rädern!
    Drei Männer stehen vor Oldtimer mit offener Motorhaube

    Oldtimer, also Fahrzeuge die älter als 30 Jahre sind, sind einfach ein faszinierendes Stück Technikgeschichte. Und für viele auch mit dem eigenen Leben und Erlebten verbunden: Die erste Fahrt mit dem Käfer nach Italien, der erste Kuss im alten Opel Ascona, oder der Auffahrunfall mit Onkel Heinrichs geliehenem Mercedes „Strich-Acht“ (autsch!)…
    Rational kann man die Begeisterung für „altes Blech“ weder erfassen, noch erklären. Denn was ist so toll daran, in einem Wagen mit veralteter Technik, schlechteren Sicherheitsstandards, weniger Komfort und üblen Abgaswerten unterwegs zu sein? Ganz einfach: Das Gefühl.

    Oldtimer-Fahren ist Gefühlssache – und eine Herausforderung

    Natürlich sind eine moderne Klimaanlage, ein eingebautes Navi, gefühlt hundert Assistenzsysteme und alle möglichen kleinen Komfort-Helferlein im Auto eine feine Sache. Aber richtiges Autofahren – das war eben früher. Keine Servolenkung, keine Bremskraftverstärkung. Eine Schaltung, bei der man noch wissen musste, wie man die Gänge richtig einlegt. Schalten mitunter noch mit Zwischengas. Starten des Wagens mit Choke zur Gemischregulierung – und kein ABS. Auf nasser Fahrbahn half nur: Fahren können – oder beten.
    Neben der Nostalgie ist es auch die fahrerische Herausforderung, die heute an alten Karossen so begeisternd wirkt. Zudem waren Autos früher keine „Windkanalgeburten“, sondern echte Designstatements. Einen Karmann-Ghia konnte man schon aus der Entfernung von einem BMW 2000 oder 911er Porsche unterscheiden. Besonders in den 50er und 60er Jahren waren Autos einfach zum Sterben schön.

    Auf zur Cabrio-Tour

    Einfach fahren – auf das Wesentliche reduziert

    Wer Oldtimer fährt, betritt eine Welt, in der Autofahren auf das Wesentliche reduziert ist. In der es noch auf das Können des Fahrers ankommt – und auf die Fähigkeit, die Strecke zu genießen. Der Weg ist das Ziel. Geschwindigkeitsrekorde auf langen Strecken? Keine so gute Idee. Eine Etappe mehr auf der Fahrt von Fehmarn nach München, am Besten mit Übernachtung? Schon eher.

    Hat der Fahrer sich auf das Fahrzeug eingestellt, kommt es zu magischen Momenten
    Wenn man sich aber an das Fahrzeug gewöhnt hat, und beginnt, es zu beherrschen, ist das Gefühl unbeschreiblich. Die Gänge rasten auf einmal sanft ein, man trifft den Schleifpunkt gut, fängt an zu spüren, bei welcher Drehzahl sich der Motor unter Last am Berg wohlfühlt. Und natürlich – eine Nase voll Benzingeruch gehört dazu. Denn das Auto kommuniziert nicht nur über Motorgeräusche und Vibrationen. Alle Sinne werden ganz anders angesprochen, als bei einem modernen Fahrzeug.

    Aber wie gelingt eigentlich eine Oldtimer-Tour?

    Lesen Sie mehr in Teil 2 mit den wichtigsten Tipps für eine schöne und sorgenfreie Oldtimer-Ausfahrt – dann haben Sie auch Spaß am „Benzin im Blut“ …

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