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    Kathedrale auf dem Wasser

    Sie zählt schon heute zu den imposantesten Bauwerken der Welt: Fünf Dinge, die Sie über die Elbphilharmonie wissen sollten.

    In Hamburg findet dieses Jahr wieder die Preisverleihung »Goldene Kamera« statt – erstmals mit uns als exklusivem Fashion-Partner. Und als ob das noch nicht genug Glanz und Glamour wäre, sorgt auch ein neues Wahrzeichen in der Hansestadt seit Jahresanfang für Furore: die Elbphilharmonie. Das Konzerthaus zählt schon jetzt zu den imposantesten Bauwerken der Welt. Fünf Dinge, die Sie über die »Elphi« wissen sollten.

    Spiel mit den Elementen: Die Glasfassade
    An der westlichen Spitze der HafenCity ragt der gläserne Neubau mit seiner geschwungenen Dachlandschaft in den Himmel. 1.100 Fensterelemente ergeben die markante Glasfassade, ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Viele der Scheiben wurden auf den Millimeter genau gebogen und mit kleinen basaltgrauen und reflektierenden Punkten bedruckt. So heizt sich das Gebäude im Sommer nicht zu sehr auf und Wasser, Wolken und Sonne spiegeln sich effektvoll.

    Völlig losgelöst: Der Große Konzertsaal
    Der Neubau beherbergt das Herzstück der Elbphilharmonie: den großen Konzertsaal. Dieser ruht nicht etwa auf dem Backsteinsockel des historischen Kaispeichers – eingebettet in eine Stahlhülle, schwebt der Saal auf 342 Federelementen und ist aus Schallschutzgründen vom Gesamtgebäude entkoppelt. So dröhnt weder das Nebelhorn des Kreuzfahrtschiffs ins Innere, noch dringt die Musik hinaus.

    Weinberge an der Elbe: Die Ränge
    Obwohl im großen Saal 2.100 Besucher Platz finden, sitzt keiner weiter als 30 Meter vom Orchester entfernt. Möglich macht dies die ungewöhnliche Anordnung der Ränge. Wie Weinberg-Terrassen sind sie rund um die Bühne angelegt. Ineinander verschachtelt bilden sie einen steilen Zuschauerkessel, der allen Besuchern eine hervorragende Sicht und ein einmaliges Hörerlebnis bietet. Der große Konzertsaal wird von Kennern als eine Mischung aus Mailänder Scala und Berliner Philharmonie beschrieben. Der kleine Saal sowie das Kaistudio der Elbphilharmonie hingegen entsprechen klassischen Raumkonzepten; hier finden 500 beziehungsweise 170 Besucher ihre Plätze.

    Elbphilharmonie für alle: Die Plaza
    Jeder kann Hamburgs neues Wahrzeichen besuchen – ganz ohne Konzertkarte und kostenlos. Dort wo sich Kaispeicher und Glaskubus treffen, liegt die Elbphilharmonie-Plaza. In 37 Metern Höhe bietet sie Besuchern ein einzigartiges Panorama über die Stadt und den Hafen. Mit ihren 4.000 Quadratmetern ist die Plaza etwa so groß wie der Hamburger Rathausmarkt.

    Über den Dächern von Hamburg: Wohnen
    Auch ein Sternehotel und 45 Luxuswohnungen befinden sich im gläsernen Neubau der Elbphilharmonie. Das teuerste Appartement mit rund 340 Quadratmetern Wohnfläche liegt in der 36. Etage. Von hier aus kann man über den Hafen und die Innenstadt bis zur Alster blicken. Das Paradies in den Wolken hat allerdings seinen Preis: Der Quadratmeter kostet 35.000 Euro.


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