Die Hose für Macher

»Cargo« kommt von Frachtgut – und genau das ist die Cargohose auch: in keiner Hose lässt sich mehr verstauen. Ursprünglich erfunden wurde sie, wie so viele Kleidungsstücke, beim Militär; genauer gesagt waren es amerikanische Fallschirmjäger, die sich geräumige und verschließbare Taschen auf die Beine nähten, um beim Absprung wichtige Utensilien bei sich zu tragen. Doch schnell wurde die überaus praktische Cargohose der friedlichen Nutzung zugeführt. Heute findet sie sich noch als Uniform-Bestandteil bei Polizisten, Feuerwehrleuten oder Gärtnern... also bei jenen, die auf alles vorbereitet sein müssen.

Aber warum lieben die meisten Männer die Cargohose so? Unsere Theorie: Es ist ihre Eindeutigkeit. Die Cargohose gehört nach draußen. Und zwar NUR nach draußen.

Die Cargohose geht nicht zur Arbeit – die Cargohose arbeitet!
Holz hacken, Baumhaus bauen, am Auto schrauben – das ist ihr Terrain. Darauf ist alles an der kernigen Hose ausgerichtet: der leger-weite Schnitt, der alle Bewegungen zulässt. Das robuste Material, meist strapazierfähige Baumwolle in fester Twillbindung, das ordentlich was aushält. Natürlich die namensgebenden Taschen, besonders die typischen auf den Hosenbeinen mit verschließbaren Patten, die Zollstock, Schrauben, Bauplan und persönlichen Krimskrams aufnehmen. Und schließlich die unempfindlichen Tarnfarben – Oliv, Anthrazit oder Sand – auf denen auch ein Schlammspritzer nicht auffällt.

Eine ehrliche Haut
Eine entscheidende Einschränkung gibt es bei der Cargo – und vielleicht ist es ja genau das, worauf Männer stehen: Die Cargohose – das gilt umso mehr für die Cargo-Bermudas – geht entschieden nicht ins Büro. Zum Kombi unter den Hosen passt einfach kein weißes Hemd und schon gar keine Krawatte. Entwaffnend ehrlich ist sie ausschließlich freizeittauglich. Und setzt sich damit sogar von der heißgeliebten Jeans ab, die sich ja auch mittlerweile gerne im Büro tummelt.

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